Blonde
Heute haben wir allen Grund zum Anstoßen 🍻 – heute ist Tag des Lagerbiers 🍺 (zwar nur in den USA, aber wir finden immer einen Grund 😉)
 
PROST 🍻 auf unsere BLONDE 🍻
 
Fünf kuriose Fakten über Lagerbier, die man kennen sollte:
 
– Grundsätzlich unterscheidet man zwischen hellen und dunklen Lagerbieren, die sich im Stammwürze-, Hopfen- und Alkoholgehalt unterscheiden.
– Dies erklärt auch einen grundsätzlichen sprachlichen Unterschied im Deutschen und Englischen. Denn während Lagerbier im deutschsprachigen Raum als Sammelbegriff für eine ganze Reihe verschiedener Biersorten steht, bezeichnet man hiermit im Englischen alle untergärigen Biersorten.
– Diese begriffliche Ausdifferenzierung ist allerdings noch relativ neu. Denn noch im 19. Jahrhundert verstand man auch im deutschen Sprachraum unter Lagerbier alle untergärigen Vollbiere, die mit einem Stammwürzegehalt von elf bis 14 Prozent. Erst ab ca. 1842 schränkte man diese Bezeichnung dann auf untergärige Biere ein, die über weniger als zwölf Prozent Stammwürze verfügen und nicht zu den stark gehopften Pilsener-Bieren gehören.
– Woher stammt die Bezeichnung Lagerbier? Tatsächlich ist der Name hier programmatisch zu verstehen. Denn das Brauen von untergärigem Bier setzt niedrige Temperaturen voraus, weshalb die Herstellung bis zur Erfindung der Kältemaschine auf die Winterzeit und kühle Witterung beschränkt war. Aufgrund seiner günstigen Lagereigenschaften ließ sich das so gebraute Bier allerdings hervorragend in kühlen Eiskellern bis zum folgenden Herbst einlagern.
– Moderne Lagerbiere verfügen heute durchschnittlich zwischen 4,5 bis 5,6 Prozent und sind deutlich weniger gehopft als Export-Bier. Dabei ist die begriffliche Trennung zwischen Lager und Export keineswegs so scharf, wie es die vorliegenden Ausführungen vermuten lassen. Denn dasselbe Bier kann sowohl als Helles, Lager, Halbe oder Export verkauft werden.
 
Quelle: https://www.kuriose-feiertage.de/tag-des-lagerbiers/